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Meine Philosophie

Meine Philosophie

Als Hundehalterinnen und Hundehalter übernehmen wir Verantwortung – vergleichbar mit elterlichen Pflichten. Ein Hund lebt mit uns im Haus, in der Familie und im Alltag. Er braucht Orientierung, Sicherheit, Erziehung und Fürsorge. In vielerlei Hinsicht ähnelt dies der Begleitung eines Kindes.

Gleichzeitig ist ein Hund kein Kind, sondern ein Tier mit eigenen Bedürfnissen, Instinkten und einer eigenen Wahrnehmung der Welt. Hunde leben im Hier und Jetzt. Genau das ist ihre grosse Stärke: Sie sind lernfähig, anpassungsfähig und bereit, neu zu beginnen – auch nach schwierigen Erfahrungen. Das gilt insbesondere für Tierschutzhunde.

Erziehungsfehler können korrigiert werden. Wichtig ist, rechtzeitig professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen, wenn man alleine nicht weiterkommt. Training bedeutet für mich, Beziehung zu gestalten – mit Klarheit, Fairness und Respekt.

Die Basis jeder erfolgreichen Mensch-Hund-Beziehung sind Liebe und Konsequenz. Gewalt, Druck, Angst und Schmerz hingegen zerstören Vertrauen und Beziehung nachhaltig. Schläge, Leinenrucke, Anschreien oder andere aversive Methoden haben in einer zeitgemässen Hundeerziehung keinen Platz.

Ich distanziere mich ausdrücklich vom Einsatz von:

  • Strom- und Elektrohalsbändern
  • Ferntrainern und Antibellhalsbändern
  • Würge- und Stachelhalsbändern

Diese Hilfsmittel sind keine Trainingsinstrumente, sondern verursachen Stress, Angst und Leid. Leider werden sie auch heute noch von selbsternannten „Hundeprofis“ eingesetzt – davon grenze ich mich klar ab.

Mein Ziel ist eine partnerschaftliche Beziehung zwischen Mensch und Hund, geprägt von Vertrauen, gegenseitigem Respekt und klaren Regeln. Weder Hunde noch Kinder dürfen überfordert oder schlecht behandelt werden.

Ein Hund ist kein Untergebener.

Er ist unser Begleiter, unser Partner – und unser Freund.